Basepohl, 16.09.2017, von Markus Drewes

'Schietwetter' in Basepohl mit 250 Einsatzkräften

Schietwetter kennt man hier oben in Norddeutschland ja zu genüge. Schietwetter ist aber auch der Name einer groß angelegten Übung für 250 ehrenamtliche THW-Helfer. Diese fand am Wochenende in Basepohl statt.

Die Übung, die in Form eines Leistungsvergleichs stattfindet, wird in einem zweijährigen Wechsel jeweils von einem anderen Geschäftsführerbereich ausgerichtet. Dabei wechseln nicht nur die Übungsorte, sondern auch die vorbereitenden Arbeitsgruppen aus ehren-und hauptamtlichen Mitarbeitern. Der Übungsname "Schietwetter" kommt von der typisch norddeutschen Wetterlage.

Die Übungsaufgaben setzten sich aus Themen, wie dem Anheben schwerer Lasten, dem Retten aus Höhen und der Erkundung von Einsatzstellen, sowie der Anwendung von Erste-Hilfe-Kenntnissen zusammen.

In einem einsturzgefährdeten Gebäude musste eine bewusstlose Person gerettet und ein unbekannter Gefahrstoff identifiziert werden. Vor dem Gebäude passierte zur gleichen Zeit ein LKW-Unfall, eine Zufahrtsstraße musste geräumt und eine eingeklemmte Person befreit werden. Da nicht alle Aufgaben parallel abgearbeitet werden konnten, hatten die Führungskräfte die Aufgabe, Prioritäten richtig festzulegen. Den teilnehmenden Einheiten gelang es, die gestellten Aufgaben zuverlässig und in der geforderten Zeit von 90 Minuten zu bewältigen.

Ehrenamtliche Schiedsrichter aus den Geschäftsführerbereichen Neumünster und Schleswig bewerteten die Leistung der Einsatzkräfte. Schiedsrichter des Arbeiter-Samariter-Bund(ASB)bewerteten den Umgang mit den verletzten Personen. Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften und der fachgerechten Erledigung der Aufgabe gelegt.

Die Ergebnisse wurden den Einheiten im Anschluss mitgeteilt, sodass sich die Teilnehmer bis zum nächsten Jahr noch weiter verbessern können. In der Abschlussbesprechung lobte Übungsleiter Alexander Stelter das fachliche Handeln und bedankte sich bei allen Teilnehmern.


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