Mollhagen, 02.04.2017, von Sönke Thomsen

Absicherung der Stormarn Rallye 2017

Etwa zwanzig Helfer des THW-Ortsverbandes Ahrensburg sicherten am Samstag wieder einen Abschnitt der Stormarn Rallye ab.

Es war die mittlerweile 34. Auflage der Stormarn Rallye des MSC Trittau und trotzdem war in diesem Jahr etwas neu. Erstmals wurde die beliebte Rennsportveranstaltung in gleich vier Kategorien ausgetragen. Es ist schon fast Tradition, dass sich auch das Technische Hilfswerk an der Rallye beteiligt. Die Ahrensburger THW-Kräfte fahren jedoch nicht mit, sondern sichern die Rennveranstaltung ab. Auf einem drei Kilometer langen Teilstück der insgesamt 35 Kilometer umfassenden Rallyestrecke stehen die ehrenamtlichen Helfer in regelmäßigen Abständen und haben die Augen auf die Rennstrecke gerichtet.

Das Technische Hilfswerk sorgt für die Sicherheit am Streckenrand

Aufgabe der Helfer ist es unter anderem, dafür Sorge zu tragen, dass sich auf der Strecke keine Gefahrensituationen ergeben. Die Streckenposten achten darauf, dass Personen und Tiere sich nicht zu nah an der Rennstrecke oder in Gefahrenbereichen aufhalten. Als Gefahrenstellen gelten beispielsweise die Außenseiten von Kurven. Durch Fahrfehler und Fliehkräfte können die Fahrzeuge aus der Kurve fliegen und im schlimmsten Fall Zuschauer treffen. „Wir möchten Zuschauer daher eindringlich bitten, den Anweisungen der Streckenposten Folge zu leisten, damit im Falle eines Unfalls niemand zu Schaden kommt.“, erklärt Sönke Thomsen, Sprecher vom THW Ahrensburg.

Schnelle Hilfe bei Unfällen

Im Falle eines Unfalls leisten die THW-Helfer Erste Hilfe. Außerdem bergen die Helfer verunfallte Fahrzeuge, die nicht aus eigener Kraft zurück auf die Strecke gelangen können. Über Funk stehen die einzelnen Streckenposten mit der Rennleitung in Kontakt. So lassen sich mögliche Gefahrenstellen an und auf der Strecke schnellstmöglich weitergeben und Gegenmaßnahmen ergreifen. Auch kann so bei Bedarf schnelle Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdiensten angefordert werden.

Zwischenfälle hat es in diesem Jahr auf dem Streckenabschnitt des THW Ahrensburg glücklicherweise nicht gegeben.

Stormarn Rallye erstmalig in vier Teilen

Die Rallye des MSC Trittau besteht seit diesem Jahr erstmalig aus vier Teilen. Der erste Part ist die eigentliche ADAC Stormarn-Rallye. Hier gingen in diesem Jahr 31 Rennwagen aus ganz Deutschland an den Start. Hier kommt es auf die schnellste Zeit an. Gefahren wird in mehreren Etappen.

Die zweite Kategorie ist die ADAC Stormarn Retro. Diese wurde in diesem Jahr zum 8. Mal ausgetragen. Hier nahmen 19 Fahrer teil . Eine Retro-Rallye ist eine Gleichmäßigkeits-Veranstaltung für Fahrzeuge, die mindestens 20 Jahre alt sind. Bei den Retro-Rallyes kommt es nicht auf das Erzielen von Höchstgeschwindigkeiten oder Bestzeiten an, sondern auf das Fahren einer möglichst exakten Zeit.

Der dritte Part der Rallye ist die ADAC Stormarn Classic. Hier gingen 35 Young- und Oldtimer an den Start. Ziel der Classic-Rallye ist es, über eine 160 Kilometer lange Strecke eine festgelegte Durchschnittsgeschwindigkeit zu erzielen. Die Fahrzeuge sind, je nach Alter, in verschiedene Klassen eingeteilt.

Neu dabei: Das Stormarn Rallye Festival. Es ist eigentlich mehr eine Showveranstaltung als ein Wettkampf. Besitzern von Rallye-Fahrzeugen bietet sich hier die Möglichkeit ihre Schätze der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ohne Bestzeit und ohne Wertung. Also quasi der Laufsteg für Rallyefahrzeuge. Stormarns Next Rallyemodel. Ob die Fahrer am Ende ein Foto bekamen ist jedoch nicht überliefert.

Das Technische Hilfswerk in Ahrensburg

Der Ortsverband Ahrensburg wurde im Jahr 1969 gegründet und ist einer von bundesweit 668 THW-Standorten. Ihm gehören rund 60 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an. In der Jugend- und der Minigruppe sind zudem über 45 Jugendliche zwischen 6 Jahren und 18 Jahren aktiv, wo sie neben sozialem Engagement auf spielerische Art und Weise an die Aufgaben des THW herangeführt werden.

Jeder THW-Ortsverband besitzt neben 2 Bergungsgruppen eine spezielle Fachgruppe. In Ahrensburg ist dieses die Fachgruppe Beleuchtung. Da in den umliegenden Ortsverbänden weitere Fachgruppen wie Räumen, Pumpen oder Ortung positioniert sind, können bei Bedarf schnell und unkompliziert die passenden Einheiten hinzu alarmiert werden. Durch dieses System erstreckt sich der Einsatzradius nicht nur auf den südlichen Kreis Stormarn, sondern vereinzelt sogar auf das gesamte Bundesgebiet. Weitere Informationen zum Technischen Hilfswerk erhalten interessierte Menschen auf www.thw-ahrensburg.org oder per E-Mail an info@thw-ahrensburg.org.


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